Eveline Y. Nay, lic.phil. / M.A.

Assistenz (Fachkoordination und Studiengangsmanagement)
eveline.nay-at-unibas.ch

 

Portrait (english)

Eveline Y. Nay forscht in ihrem Promotionsprojekt zu Konstellationen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender mit Kindern in der Schweiz. Sie untersucht Narrative von Familie, Verwandtschaft, Elternschaft, Intimität in sog. ‚Regenbogenfamilien’. Das Forschungsprojekt ist durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) mit einer Laufzeit von 2010-2013 finanziert. Nay ist Kollegiatin im Graudiertenkolleg „Repräsentation, Materialität und Geschlecht“ der Universität Basel.

Zuvor hat Nay zu Frauenfreundschaften und lesbischen Beziehungen in Graubünden geforscht und publiziert.  “Frauenfreundschaften und lesbische Beziehungen: zur Geschichte frauenliebender Frauen in Graubünden.“ In: Redolfi, S. et al. (Ed.): fremdeFrau. Beiträge zur Frauen- und Geschlechtergeschichte in Graubünden. Zürich: Verlag NZZ 2008 (with C. Caprez)  

Eines ihrer weiteren Forschungsschwerpunkte sind Transgender Studies, insbesondere Transmännlichkeiten. Nay hat ihre Lizentiatsarbeit zu Selbstverhältnissen von Drag Kings und Transmännern verfasst.

Als Dozentin an verschiedenen Universitäten und Hochschulen unterrichtet Nay Seminare und Vorlesungen zu Queer Theory, Sexualität, Transgeschlechtlichkeit und Qualitativen Forschungsmethodologien und –methoden.

Seit 2008 ist Nay wissenschaftliche Assistentin am Zentrum Gender Studies. Sie koordiniert das Lehrangebot und die Curricula des Studienfachs Geschlechterforschung. Von 2006 bis 2008 war sie wissenschaftliche Assistentin und Dozentin am Pädagogischen Institut der Universität Zürich. Zudem war sie in dieser Zeit Leiterin der Beratungsstelle für qualitative Forschungsmethodologie und -methoden des Pädagogischen Instituts der Universität Zürich. Von 2005 bis 2007 hat Nay als wissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen Forschungsprojekten des Pädagogischen Instituts der Universität Zürich (Fachbereich Sozialpädagogik) mitgearbeitet. Die Resultate eines der Projekte wurden als Monographie publiziert: „Kleinstkindbetreuung in Kindertagesstätten. Expertise für innovative Konzeptionen.“ Bern, Stuttgart, Wien: Haupt Verlag 2008 (zusammen mit B. Grubenmann und S. Larcher).

Eveline Y. Nay hat Pädagogik (Hauptschwerpunkt Sozialpädagogik, Nebenschwerpunkt Pädagogische Psychologie I), Russische Literaturwissenschaft und Sonderpädagogik an der Universität Zürich mit einem Lizentiatsabschluss studiert.

 

Arbeitsschwerpunkte

  • Lesbischwule, transgender, queere Familien ("Regenbogenfamilien") und Technologien biomedizinischer Reproduktion
  • Queer Theory
  • Transgender Studies
  • Historische und zeitgenössiche Lesbenforschung
  • Qualitative Forschungsmethodologie und –methoden
  • Ausserfamiliäre Kleinstkindbetreuung

Mitgliedschaften

  • Schweizerische Gesellschaft für Soziologie (SGS)
  • Schweizer Gesellschaft für Geschlechterforschung (SGGF)
  • Verein Feministische Wissenschaft (FemWiss)
  • Kollegiat_in im Graudiertenkolleg „Repräsentation, Materialität und Geschlecht: gegenwärtige und historische Neuformierungen der Geschlechterverhältnisse“, Universität Basel, Gender Studies Graduiertenkollegien Schweiz
  • Sündikat – queer-aktivistische Plattform
  • Transgender Network Switzerland (TGNS)

Stipendien und Forschungsförderung

2010 bis 2013 / Schweizerischer Nationalfonds, Doktorand_in
2008 bis 2009 / Mentoringprogramm Diss+, Universität Basel, Mentee
2004 bis 2009 / GEK-Stiftung, Stipendium
1997 bis 2004 / Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement des Kantons Graubünden, Stipendium
1990 bis 1996 / Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement des Kantons Graubünden, Ausbildungsbeitrag

Aktuelles

Interview mit E. Y. Nay im Tagesanzeiger

 

 

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