Neue Publikation von Andrea Maria Zimmermann

18.05.2017 09:05

Kritik der Geschlechterordnung. Selbst-, Liebes- und Familienverhältnisse im Theater der Gegenwart

Wie zeigt sich im Theater der Gegenwart das Private als politisch? Wie ist in diesem Zusammenhang feministische Kritik möglich? An der Schnittstelle von Literaturwissenschaft und Gender Studies analysiert Andrea Maria Zimmermann in ihrer eben erschienen Dissertation bisher eher unbekannte, aber thematisch und ästhetisch besonders reizvolle deutschsprachige Theatertexte aus den Jahren 2000 und 2010. Aus einer queer-feministischen Perspektive entwickelt sich in Anlehnung an Luce Irigaray und Judith Butler ein Konzept von Kritik als dreifache Bewegung aus Rekonstruktion, Dekonstruktion und Utopie: das Spiel des Mimesis. In einem fanszinierenden Dialog zwischen Theorie, Methode und Material fordert die Studie dazu auf, zeitdiagnostische und politische Schreiben zeitgenössischer Theaterautor_innen zu entdecken.

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