Netzwerk Gender Studies Schweiz

Im Netzwerk Gender Studies Schweiz haben sich an den Universitäten Basel, Bern, Fribourg, Genève, Lausanne, Neuchâtel, St.Gallen und Zürich sowie am IHEID tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammengeschlossen. Ziel ist es, die Gender Studies an den schweizerischen Universitäten nachhaltig zu institutionalisieren, und so die Geschlechterforschung als auch die Ausbildung von wissenschaftlichen Nachwuchskräften auf diesem Gebiet zu sichern. Das Netzwerk wird seit 2004 vom Bund mittels projektgebundener Beiträge unterstützt. Das aktuell laufende SUK-Teilprogramm "Gender Studies" wird von Prof. Dr. Andrea Maihofer, Universität Basel, geleitet. Stellvertretende Leitung ist Bettina Dennerlein von der Universität Zürich. Es ist ein Teilprogramm des SUK-Programmes P-4 "Chancengleichheit von Mann und Frau an den Universitäten/Gender Studies" und hat eine Laufzeit von 2013 - 2016.

 

In der Hochschullandschaft der Schweiz ist das Netzwerk Gender Studies ein Pioniermodell, weil es ein gesamtschweizerisches Lehrangebot auf allen drei Stufen (Bachelor, Master, Doktorat) kontinuierlich auf- und ausgebaut hat. Dieses interuniversitär abgestimmte Studienangebot ist hochstehend und interdisziplinär. Es wird gestärkt durch Lehrkooperationen zwischen verschiedenen Universitäten.
Zudem hat das Netzwerk Gender Studies in den Bereichen Nachwuchsförderung und Forschung innovative Angebote entwickelt, die seit einigen Jahren mit viel Erfolg durchgeführt werden, so das Graduiertennetzwerk, die internationale Summer School und die Visiting Professorship. Die Veranstaltungen und Konferenzen, die in diesen vernetzten Strukturen stattfinden, erhalten weltweit grosse Beachtung und profilieren die schweizerische Geschlechterforschung national wie auch international.

 

Eine Übersicht zu den Studienangeboten in Geschlechterforschung in der Schweiz findet sich hier.

 

Informationen zur Geschichte der Gender Studies in der Schweiz finden Sie auf der Seite "Historische Eckpunkte des Netzwerks Gender Studies CH".

 

Ein Überblick über Perspektiven der Geschlechterforschung in der Schweiz findet sich in Beiträgen von Prof. Dr. Andrea Maihofer und PD Dr. Katrin Meyer im International journal of gender studies zum Thema "Global future perspectives in gender studies emerging from international debate. Foreword to the special supplement to the Journal About Gender".

 

Am 25./26. September 2015 organisierte das Netzwerk Gender Studies Schweiz in Kooperation mit der Schweizerischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (SGGF) eine Forschungswerkstatt.

 

Projektleitung: Prof. Dr. Andrea Maihofer, Universität Basel
Stv. Projektleitung: Prof. Dr. Bettina Dennerlein, Universität Zürich
Projektkoordination: PD Dr. Katrin Meyer, Universität Basel

Die Ansprechpersonen bei Fragen zu den einzelnen Universitäten finden Sie auf der Plattform Gendercampus.