Prof. Dr. Andrea Maihofer

Professur für Geschlechterforschung & Leiterin des Zentrum Gender Studies
andrea.maihofer-at-unibas.ch

 

Kurzporträt
Studium der Philosophie, Germanistik und Pädagogik in Mainz, Tübingen und Frankfurt/Main.
Promotion in Philosophie und Habilitation in Soziologie. 
Seit März 2001 Professorin für Geschlechterforschung und Leiterin des Zentrums Gender Studies an der Universität Basel.
Seit 2002 Leiterin des Basler Gender-Graduiertenkollegs sowie seit 2004 Leiterin des  SUK-Kooperationsprojektes Gender Studies Schweiz. Ziel dieses Projektes ist eine breite Etablierung der Geschlechterforschung auf BA/MA und PhD-Stufe in der Schweiz.


Laufende Buchprojekte

  • Sexismus – Ein umstrittener Begriff. Plädoyer für eine Neuaneignung (zusammen mit Dominique Grisard). In: C. Scheidegger/D. Stump (Hg.): Sexismus im öffentlichen Raum, Zürich (im Erscheinen).

 

Forschungsschwerpunkte

  • Geschlechtertheorie
  • Männer-/Männlichkeitsforschung
  • Wandel und Persistenz von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen
  • Familienforschung, Veränderung der Geschlechterarrangements in der Familie
  • Moral-, Rechts- und Verfassungstheorie
  • Gesellschaftstheorie und Geschlechterforschung

Laufende Forschungsprojekte

 

Aktuelle Publikationen

  • Vom Antifeminismus zum ‚Anti-Genderismus‘. Eine zeitdiagnostische Betrachtung am Beispiel Schweiz (zusammen mit F. Schutzbach). In: S. Hark/P.-I. Villa (Hg.): Anti-Genderismus. Sexualität und Geschlecht als Schauplätze aktueller politischer Auseinandersetzungen. Bielefeld, 2015, S. 201-217.
  • Crise múltipla e crise das relações entre os gêneros (zusammen mit A. Demirovic). In: Crítica marxista, Nr. 40, 2015, S. 9-26.
  • Vaterschaft im Spannungsfeld zwischen alten und neuen Vorstellungen (zusammen mit D. Baumgarten, N. Wehner). In: swissfuture. Magazin für Zukunftsmonitoring, Nr. 01/14, 2014, S. 8-10.
  • Warum sind Pflegefachmänner und Elektrikerinnen nach wie vor selten? Geschlechtersegregation in Ausbildungs- und Berufsverläufen junger Erwachsener in der Schweiz (zusammen mit K. Schwiter, S. Hupka-Brunner, N. Wehner, E. Huber, S. Kanji, M. Bergman). Schweizerische Zeitschrift für Soziologie, Band 40, Nr. 3, 2014, S. 401-428.
  • Disziplin – Disziplinierung – Habitualisierung. In: B. Engler (Hg.): Disziplin – Discipline. 28. Kolloquium (2013) der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften. Fribourg 2014, S. 57-75.
  • Familiale Lebensformen zwischen Wandel und Persistenz. Eine zeitdiagnostische Zwischenbetrachtung. In: C. Behnke/D. Lengersdorf/S. Scholz (Hg.): Wissen - Methode - Geschlecht: Erfassen des fraglos Gegebenen. Wiesbaden 2014, S. 313-334.
  • Hegemoniale Selbstaffirmierung und Veranderung. In: K. Hostettler/S. Vögele (Hg.): Diesseits der imperialen Geschlechterordnung. (Post)koloniale Reflexionen über den Westen. Bielefeld 2014, S. 305-318.
  • Emilie Linder. Ein Frauenleben in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (Basel/München). In: P. Braun/Ch. Gampp: Emilie Linder. 1797-1867. Malerin, Mäzenin, Kunstsammlerin. Basel 2013, S. 16-45.
  • Vielfachkrise und die Krise der Geschlechterverhältnisse (zusammen mit A. Demirovic). In: H. Nickel/A. Heilmann (Hg.): Krise, Kritik, Allianzen. Arbeits- und geschlechtersoziologische Perspektiven. Weinheim/Basel 2013, S. 30-48.
  • Überlegungen zu einem materialistisch (de)konstruktivistischen Verständnis von Normativität. In: R. Jaeggi/D. Loick (Hg.): Nach Marx. Philosophie, Kritik, Praxis. Berlin 2013, S. 164-191.
  • Pierre Bourdieu. Die Theorie männlicher Herrschaft als Schlussstein einer Gesellschaftstheorie (zusammen mit U. Jäger, T. König). In: Kahlert, Heike; Weinbach, Christine (Hg.): Zeitgenössische Gesellschaftstheorien und Genderforschung. Einladung zum Dialog. Wiesbaden 2012, S. 15-36.
  • Geschlechtersegregation. Subtile Mechanismen beeinflussen die Berufswahl (zusammen mit K. Schwiter, N. Wehner). Panorama. Bildung, Beratung, Arbeitsmarkt 5/2012, 2012, S. 22-23.
  • Zukunftspläne junger Frauen. Zur Verschränkung von Familiengründung und Berufstätigkeit (zusammen mit K. Schwiter, N. Wehner). Betrifft Mädchen, Deutsche Fachzeitschrift für Mädchenarbeit 25(4), 2012, S. 159-163.
  • Warum werden manche Männer Väter, andere nicht? Männlichkeit und Kinderwunsch (zusammen mit D. Baumgarten, K. Kassner, N. Wehner). In: Walter, Heinz & Eickhorst, Andreas: Das Väter-Handbuch. Theorie, Forschung, Praxis, Psychosozial-Verlag, Giessen 2012, S. 415-443.
  • Zur Hartnäckigkeit geschlechtssegregierter Ausbildungs- und Berufsverläufe. Konzeptionelle Überlegungen zu einer empirischen Untersuchung (zusammen mit E. Huber, K. Schwiter, N. Wehner). In: femina politica, „Die Bildung der Geschlechter“, 20(2), 20-32.

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Mitgliedschaften

  • Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Geschlechterforschung SGGF
  • Vizepräsidentin des Centrums für Familienwissenschaften
  • Mitglied des Beratungsorgans Chancengleichheit an Fachhochschulen des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie
  • Mitglied der Marie-Heim-Vögtlin Kommission des Schweizerischen Nationalfonds
  • Mitglied des Beirats der „GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft“

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CH - 4051 Basel

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