Andrea Zimmermann, Dr. des.

Koordination Graduiertenkolleg Basel und Studienberatung Doktorat
andreamaria.zimmermann-at-unibas.ch

Sprechstunden

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Portrait

seit 2017: Koordinatorin des interuniversitären Doktoratsprogramms Gender Studies CH (Leading House)

2016: Organisation, Durchführung und Leitung des International Exploratory Workshops „Imagine Otherwise“ (gem. mit Dr. Tina Büchler, Universität Bern)

seit 2015: Mitglied der Departementsleitung Gesellschaftswissenschaft (Gruppierung III)

seit 2015: Dozentin an der Universität Mozarteum Salzburg (Schauspiel und Regie)

Seit 2014: Oberassistenz
Leitung (gemeinsam mit Andrea Maihofer)und Koordination des
Graduiertenkollegs Gender Studies „Geschlechterverhältnisse – Normalisierung und Transformation“

2013: Promotion in Neuere deutsche Literaturwissenschaft/ Gender Studies an der Universität Zürich
(PD Dr. Franziska Frei Gerlach (UZH), Prof. Dr. Sabine Schneider (UZH), Prof. Dr. Andrea Maihofer (Universität Basel))
Das Spiel der Mimesis als Kritik der Geschlechterordnung. Selbst-, Liebes- und Familienverhältnisse in zeitgenössischen Theatertexten

2012-2014: Konzeption und Leitung des trinationalen Festivals Art Affects

seit 2009/2010: Koordination des Graduiertenkollegs „Repräsentation, Materialität und Geschlecht: gegenwärtige und historische Neuformierungen der Geschlechterverhältnisse“

seit 2009: wissenschaftliche Assistentin am Zentrum Gender Studies: Studienberatung und Studienfachmanagement

2006-08: Dramaturgin am Düsseldorfer Schauspielhaus

2005-08: Mitglied des Graduiertenkollegs „Gender in Motion. Wandel und Persistenz in den Geschlechterverhältnissen“ der Universität Basel

2004-05: Dramaturgieassistentin am Theater Freiburg i. Br.

2003-04: wissenschaftliche Assistentin am Arbeitsbereich Fundamentaltheologie der Theologischen Fakultät an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.

1996-2004: Studium der Katholischen Theologie (Diplom) und der Neueren deutschen Literaturwissenschaft (Magister) an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. und am New College, University of Edinburgh

 

Arbeitsschwerpunkte

  • Affect Studies
  • Feministische Kritik
  • Geschlechtertheorie
  • Psychoanalyse
  • Drama und Theater
  • Literatur des 20./21. Jahrhunderts
  • Performativität und Performance
  • Körper
  • Theorien der Mimesis
  • Theorien der Anerkennung
  • Luce Irigaray

 

Forschungsprojekte

„(Bühnen-)Politiken von Affekt und Geschlecht“/ Politics of Affect and Gender on Stage (seit 2014)

Fakultäres Projekt im Rahmen des Aktionsplans Chancengleichheit Universität Basel
„Differenzsensibel Lehren und Lernen an der Universität Basel“ (seit 2016 unter Mitarbeit von Rahel Locher)

Dissertation:
Das Spiel der Mimesis als Kritik der Geschlechterordnung. Selbst-, Liebes- und Familienverhältnisse in zeitgenössischen Theatertexten
(abgeschlossen) 

 

Lehrtätigkeit

FS 2017: Universität Basel
Proseminar Postkoloniale Theorien – eine Einführung

WS 2016/2017: Universität Mozarteum Salzburg (Schauspiel)
Seminar: Lust am Text – Das Spiel mit den Geschlechterrollen

HS 2016: Universität Basel
Seminar: Judith Butler – Ethik in Zeiten des Krieges

SoSe 2016: Universität Mozarteum Salzburg (Regie)
Seminar: Einführung in die postkoloniale Theorie

FS 2016: Universität Basel
Seminar: Psychoanalyse und Geschlecht. Zum Verhältnis von Körper, Begehren, Familie und Gesetz (gem. mit Prof. Dr. Andrea Maihofer)

WS 2015/16: Universität Mozarteum Salzburg
Seminar: Einführung in die Gender Studies

HS 2015: Universität Basel
Proseminar: Kulturwissenschaftliche Methoden in den Gender Studies: Lektüre und Analyse von Familienbildern

HS 2015: Universität Basel/ Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.
Seminar: Der Streit um Differenz. Eine Re-Lektüre (gem. mit Dr. Wibke Backhaus)

FS 2015: Seminar 'Emotionen, Gefühle und Affekte. Affect Studies und Geschlechterforschung'

HS 2014: Seminar „Akademischer Feminismus. Produktion und Transfer von Genderwissen“ (in Kooperation mit dem ZAG der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.)

HS 2014: Proseminar „Gleichheit, Differenz, Konstruktion: Geschlechtertheorien von Beauvoir, Irigaray und Butler“

FS 2014: Seminar „Der Schatten des/ der Anderen. Theorien zu Intersubjektivität und Anerkennung bei Judith Butler, Jessica Benjamin und Luce Irigaray.

HS 2013: Seminar „Geschlechterpolitik der Affekte“ (in Kooperation mit dem ZAG der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.)

FS 2012: Seminar „Selbst_wert-Gefühl? Widerspenstige Körper im Theater der Gegenwart“

HS 2011: Lektürekurs zu Luce Irigaray: „Antigone – eine widerspenstige Figur und die Frage der Anerkennung“

FS 2011: Das Geschlecht das nicht EINS ist. Geschlechtertheorie und Geschlechterdifferenz bei Luce Irigaray (gemeinsam mit Andrea Maihofer)

HS 2010: Proseminar „Gleichheit, Differenz, Konstruktion: Geschlechtertheorien von Beauvoir, Irigaray und Butler“

FS 2010: Seminar „Gender Trouble in der Theologie“, Sitzung zu: Einführung in die Gender Studies, Theologische Fakultät Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.

FS 2010: Lektürekurs zu „Judith Butler: Die Macht der Geschlechternormen und die Grenzen des Menschlichen“

HS 2009: Proseminar „Gleichheit, Differenz, Konstruktion: Geschlechtertheorien von Beauvoir, Irigaray und Butler“

HS 2008: Seminar „Unüberbrückbare Gegensätze oder gemeinsame Strategie? Performative Herstellung von Geschlecht nach Butler und das Spiel der Mimesis nach Irigaray“

 

Publikationen

Andrea Zimmermann (2017/ in Vorbereitung): Kritik der Geschlechterordnung. Selbst-, Liebes- und Familienverhältnisse in zeitgenössischen Theatertexten, transcript, Bielefeld. (Dissertation)

Andrea Zimmermann (2016): Das schlimmste Glück. Die fatale Liebesordnung der Geschlechter im zeitgenössischen Theatertext, GENDER 1/2016: 75-90.

Ursula Degener/ Andrea Zimmermann (2014) (Hg.): Affect Studies. FGS 2/2014, Budrich, Leverkusen, darin: Einleitung.

Andrea Zimmermann (2014): Armes Ding. Affektive Strukturen in der Geschlechterordnung, in: Angelika Baier/ Christa Binswanger/ Jana Häberlein/ Yv Eveline Nay/ Andrea Zimmermann (2014) (Hg.): Affekt und Geschlecht. Eine einführende Anthologie, zaglossus, Wien: 273-296.

Andrea Zimmermann (2014): Kritisches Schreiben!? Zur (De-)Konstruktion geschlechtlicher Habitus in John Birkes Theatertext Armes Ding, in: Andreas Englhart/ Artur Pelka (Hg.): Junge Stücke. Theatertexte junger Autorinnen und Autoren im Gegenwartstheater, transcript, Bielefeld: 169-184.

Andrea Zimmermann (2013): Lebende Spiegel. Das Spiel der Mimesis und die Differenz, in: Dominique Grisard/ Ulle Jäger/ Tomke König (Hg.): Verschieden Sein. Nachdenken über Geschlecht und Differenz, Ulrike Helmer, Sulzbach/ Taunus: 185-197.

Andrea Zimmermann (2011): „Eine ganz normale Familie“. Nordwärts von Lorenz Langenegger treibt das Spiel der Mimesis mit der symbolischen Ordnung, in: Anne Brüske/ Miko Iso/ Aglaia Wespe/ Kathrin Zehnder/ Andrea Zimmermann (Hg.): Szenen von Widerspenstigkeit. Geschlecht zwischen Affirmation, Subversion, Affirmation und Verweigerung, Campus, Frankfurt a.M.

Andrea Zimmermann: Nora Mansmann. Auflösung der Ich-Instanz, in: Barbara Engelhardt/ Andrea Zagorski: Stück-Werk 5. Deutschsprachige Dramatik, Verlag Theater der Zeit, Berlin 2008, S. 88-91.

Christoph Lepschy/ Andrea Zimmermann: Entzug und Behauptung. Reaktionen auf den Souveränitätsverlust, in: Franziska Schößler/ Christine Bähr (Hg.): Ökonomie im Theater der Gegenwart. Ästhetik, Produktion, Institution, transcript Verlag, Bielefeld 2009, S. 71-91.

 

Herausgeberschaften

Ursula Degener/ Andrea Zimmermann (2014) (Hg.): Affect Studies. FGS 2/2014, Budrich, Leverkusen.

Angelika Baier/ Christa Binswanger/ Jana Häberlein/ Yv Eveline Nay/ Andrea Zimmermann (2014) (Hg.): Affekt und Geschlecht. Eine einführende Anthologie, zaglossus, Wien.

Anne Brüske, Isabel Miko Iso, Aglaia Wespe, Kathrin Zehnder und Andrea Zimmermann (2011) (Hg.): Szenen von Widerspenstigkeit. Geschlecht zwischen Affirmation, Subversion und Verweigerung, campus Verlag, Frankfurt a.M.

 

Vorträge

Politik der Gefühle – aktuelle Ansätze der Affect Studies, Seniorenuniversität der Universität Basel, 16./17.01.2017

Fokusführung zu Roni Horn, Fondation Beyeler Basel, 14.12.2016.

Differenzsensible Lehre an Deutschschweizer Hochschulen: Status Quo und Desiderat (gem. mit Rahel Locher), Konferenz: „Gender und Diversity in die Lehre! Strategien, Praxen, Widerstände, FU Berlin, 24.-26.11.2016.

Response, Panel „Rights and Gender“ at the Conference oft he Centre for Religion, Economics and Politics (ZRWP): „Does religion make a difference?“, Universität Basel, 9.-11. November 2016.

„Geschlechterforschung als Kulturwissenschaft und Literaturwissenschaft“ im Rahmen der Interdisziplinären Ringvorlesung Einführung in die Geschlechterforschung, Universität Basel, 30. September 2016.

„I am Antigone“ – affective coalitions in contemporary plays by Darja Stocker, International Conference: Public Feeling in Global Contexts, Universität Erlangen, 9. April 2016.

The quest for recognition: affective labour between profit seeking and solidarity (gem. mit Dr. des. Nicolas Wasser), Symposium „State, Work and Affects“, Universität Wien 28./29. Januar 2016.

„Wie kann eine Actrice nun weitergehen als die Natur?“ Theater und Gender Studies: Universität Mozarteum, Salzburg, 12. Januar 2016.

Feminist Coalition, Affect and the Palimpsestic Self (gem. mit Dr. Christa Binswanger), MasterClass „The Spirit of Revolution“ mit Prof. Dr. Drucilla Cornell and Stephen Seely, Universität Basel, 4. November 2015.

Queering the Palimpsest (gem. mit Dr. Christa Binswanger): The Affect Theory Conference: Worldings/ Tensions/ Futures, Millersville University, Lancaster/ USA, 14.-17. Oktober 2015.

Lebendige Spiegel – Spiel, Anerkennung und Kontingenz; Forschungsprojekt Kalkül und Kontingenz, ZHdK, 12.Juni 2015.

Politik der Affekte auf dem Theater (gemeinsam mit Dr. Ursula Degener): Tag der Politikwissenschaft, Österreichische Gesellschaft für Politikwissenschaft, Universität Wien, 29. November 2014.

Familie als Gefühlsgemeinschaft: Tagung der SGGF, Universität Basel, 13. September 2014.

Affecting Gender: Gefühl und Geschlecht. Depression als öffentliches Gefühl – Ann Cvetkovich, Universität St. Gallen, 15. Mai 2014.

Art Affects (gemeinsam mit Dr. Ursula Degener und Schauspieler_innen des Theater Freiburg), Theater Freiburg, 14. Februar 2014.

 

Mitgliedschaften

AG „Affect Studies“ der SGGF

SGGF (Schweizer Gesellschaft für Geschlechterforschung), GSA (German Studiess Association), MLA (Modern Language Association)

Redaktion der Freiburger Zeitschrift für Geschlechterforschung

 

Büro

Zentrum Gender Studies
Rheinsprung 21
4051 Basel

Büro U1.002

Telefon:
+41 (0)61 207 08 72