Geschlechterverhältnisse: Umbrüche - Krise - Kritik

Wissenschaftliches Symposium anlässlich des 60. Geburtstages von Prof. Dr. Andrea Maihofer

25. bis 26. Oktober 2013, Zentrum Gender Studies, Universität Basel

 

Am Symposium sollen zentrale Themen zeitgenössischer Geschlechterforschung und -politik zur Diskussion gestellt werden. Die Aktualität der Tagung ergibt sich zum einen aus den vielfältigen Umbrüchen im Zuge der gesellschaftspolitischen Krisen der letzten Jahre und der Dringlichkeit, gemeinsame Reflexionen zu ermöglichen. Zum anderen stellt sich die Frage, in welcher Weise insbesondere feministische Analysen keinen selbstverständlichen Ort im öffentlichen Diskurs haben. Das Symposium stellt einen Raum bereit, der die Auseinandersetzung mit Entwicklungen in den Geschlechterverhältnissen ermöglicht und in dem neue theoretische Grundlagen aber auch Perspektiven der Gesellschaftskritik entwickelt werden.

Das Symposium ist entlang einiger Forschungsschwerpunkte von Andrea Maihofer aufgebaut. Ziel ist es, gemeinsam mit langjährigen wissenschaftlichen Weggefährt_innen sowie mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs und den Studierenden des Zentrum Gender Studies Basel eine vertiefende Theoriediskussion zu ermöglichen. Gleichzeitig wird das akademische Format erweitert: In der Tradition einer transdisziplinären Herangehensweise werden auch Stimmen aus Praxis und Politik einbezogen.

 

Das Symposium ist öffentlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Zentrum offeriert in den Pausen kleine Snacks und Getränke sowie ein Buffet am Freitagabend. Die Mittagspause ist frei gestaltbar.

Veranstaltungsort: Das Schöne Haus, Nadelberg 6, 4051 Basel.

Das Programmheft finden Sie hier. [PDF (1.0 MB)]

Die Wegbeschreibung finden Sie hier. [PDF (383 KB)]

 

 - Bitte beachten Sie die neuen Pausenzeiten -

Programm

Freitag, den 25. Oktober 2013

Samstag, den 26. Oktober 2013

14:00 Uhr: Begrüssung und Einführung
Regina Wecker (Basel), Dominique Grisard (Basel)

14:30 bis 18:00 Geschlechterverhältnisse im Umbruch
Input 1: Volker Woltersdorff (Berlin)
"Wandel, Persistenz, Paradoxie - Normalisierung und Prekarisierung von Sexualität und Geschlecht im Neoliberalismus"
Input 2: Paula-Irene Villa (München)
„Prekarisierung und Verwundbarkeit. Ambivalenzen der Gegenwart“
Pause: 16:00 bis 16:30
Input 3: Brigitte Aulenbacher (Linz)
„Umstrittenes Terrain: Geschlechtergleichheit und Herrschaftskonsolidierung im Gegenwartskapitalismus“
Input 4: Tomke König (Bielefeld)
"Erschöpfte Paare. Transformationen der Geschlechterordnung aus einer mikrosoziologischen Perspektive"
Kommentar: NN
Moderation: Diana Baumgarten (Basel), Nina Wehner (Basel)


Snack: 18:00 bis 18:30

18:30 bis 20:00 Podiumsdiskussion:
„Reproduktionsverhältnisse in der Krise?“
Frank Luck (Basel)
Katharina Pühl (Berlin)
Ina Praetorius (Wattwil)
Sarah Schilliger (Basel)
Moderation: Franziska Schutzbach (Basel)

20:00 Abendessen/Buffet

 

 

09:30 bis 13:00
Die Prekarität feministischer Kritik

Input 1: Katrin Meyer (Basel)
„Macht und Ohnmacht feministischer Machtkritik“
Input 2: Isabell Lorey (Berlin/Basel)
"Kritik des Prekären"
Pause: 11:00 bis 11:30
Input 3: Sabine Hark (Berlin)
„Feministische Theorie heute: Die Kunst, ›Nein‹ zu sagen“
Kommentar: Angelika Wetterer (Graz)
Moderation: Andrea Zimmermann (Basel)


13:00 Mittagessen

14:30 bis 18:00
Alternative geschlechtliche und sexuelle Existenzweisen: Möglichkeiten und Grenzen?

Input 1: Michael Meuser (Dortmund)
„Hegemoniale Männlichkeit unter Druck? Krisendiskurse und Suchbewegungen“
Input 2: Uta Schirmer (Göttingen)
"Zweigeschlechtlichkeit in der Krise? Trans*-queere Existenzweisen und heteronormative Regulierungen"
Pause:  16:00 bis 16:30
Input 3: Sushila Mesquita (Wien)
"Verschiedensein als Ausgangspunkt. Überlegungen zu einer radikalen Reform des Familienrechts"
Input 4: Studentischer Input (Basel)
Moderation: Yv E. Nay (Basel)


18:00 Schluss/Ausblick


Kaffee und Ausklang

 

Das Symposium findet statt in Kooperation mit:

 

Das Symposium wird mit einem Beitrag der Freiwilligen Akademischen Gesellschaft Basel (FAG) unterstützt.